Phyllobates vittatus

Gestreifte Blattsteiger

images_Phyllobates_vittatus_20150122_4002

Herkunft:

Costa Rica (Golfo Dulce-Region), Panama

Größe und Geschlechtsunterscheidung:

Weibchen bis 30 mm
Männchen bis 28 mm

Lebenserwartung:

Unterschiedlich Angaben (zwischen 3 bis über 20 Jahre), wahr­schein­lich 12 bis 15 Jahre.

Haltung:

Temperatur:

tags­über 24 – 28° C, nachts um die 22° C

Luftfeuchtigkeit:

morgens und abends bis auf 95–100 % stei­gend, 
tags­über 70 – 80 %, kann auch zeit­weise bis auf 60 % abfallen

Terrarium:

Regenwaldterrarium mind. 40 x 30 x 35 cm (B x T x H), für 2 (1.1) adulte Tiere. 
Geschlechtsreife Männchen können terri­to­rial sein, daher wird oft nur ein Männchen pro Terrarium empfohlen.
Wir persön­lich halten 2.3 Vittatus in einem 60 x 40 x 40 Terrarium, völlig ohne Streitereien.

Wichtig ist ein Terrarium mit guter Belüftung und 12 Stunden Beleuchtung pro Tag

Bodengrund: auf eine Drainageschicht (aus Blähtonkugeln, …) eine dünne Schicht Terrarienerde (Kokosfasern), darauf Moos, Eichenlaub, Kies und Steine, viele Pflanzen (Bromelien, Farne …).

Einige Verstecke (kleine Höhlen, Filmdosen, …) anbieten. Eine flache, aber nicht zu kleine Wasserschüssel wird benö­tigt.

Ernährung:

kleine Heimchen, Drosophila, Ofenfischchen, Erbsenblattläuse, Springschwänze, weiße Asseln. Futtertiere 2 x wöchent­lich mit Vitaminpulver bestäuben.

Fortpflanzung:

Das Männchen ruft mit tril­lernden Lauten nach paarungs­be­reiten Weibchen. Das Weibchen legt 10 –25 Eier (mehr­mals pro Monat) in waag­recht liegende Filmdosen. Die Eier werden vom Männchen äußer­lich befruchtet. Das Männchen bewacht und versorgt das Gelege. Nach ca. 18 Tagen Zeitigung schlüpfen die Quappen, die vom Männchen auf dem Rücken in eine Wasserstelle trans­por­tiert werden.
Die Quappen entwi­ckeln sich über ca. 3 Monaten zu kleinen Jungfröschen, die dann das Wasser verlassen.
Die befruch­teten Gelege können auch entnommen und in Petrischalen gezei­tigt werden. Nach dem Schlüpfen können die Quappen in Gruppen aufge­zogen werden, aller­dings möglichst nur eine Größe pro Behälter (z. B. kleines Aquarium).